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Angst in der Amygdala
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Hat man einmal eine heiße Herdplatte berührt, wird im Gehirn die Handlung: "ich habe die Platte berührt" mit der Emotion "höllischer Schmerz“ verbunden. Man hat in Zukunft Angst sich beim Kochen zu verbrennen. Diese erlernte Angst ist wichtig, denn nur so können wir gefährlichen Situationen aus dem Weg gehen. Andere Handlungen können auch mit angenehmen Emotionen verknüft werden. Aber in diesem Beitrag geht’s um Angstlernen. Im Gehirn, genauer gesagt in einem Gehirnberich namens Amygdala, werden Emotion und Erlebnis verknüft, indem Nervenzellen zu einander neue Verbindungen aufbauen oder schon bestehende verstärken. Katrin Deininger vom Max-Planck-Institut für Neurobiologie und Psychiatrie hat ein Molekül erforscht, das entscheidend die Stärke dieser Verbindungen beeinflusst.
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Katrin Deininger vor ihrem Arbeitsplatz © K. Deininger
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Angst in der Amygdala
Angstlernen zum Nachhören:
(MP3 audio)
Bild eines Neurons
ein Amygdala-Neuron (grün) in Kultur, umgeben von Gliazellen in rot (Zellkerne aller Zellen sind blau) - nicht einmal der Sternenhimmel ist so faszinierend. | 
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